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Gas ist nicht gleich Gas

 

Pressemitteilung: 
Osterhofen, den 20.07.2022

Gas ist nicht gleich Gas

Osterhofen. Russland droht damit, die Versorgung zu kappen, WirtschaftsministerRobert Habeck ruft Stufe 2 des Notfallplans Gas aus: Infolgedessen befürchten vieleMenschen einen kalten Winter, ohne jegliche Möglichkeit zu heizen – und wollen sichdementsprechend darauf vorbereiten.

„Unsere Telefonleitungen glühen“, verrät Stefan Gößwein. Er ist seit Anfang Juli alleiniger Geschäftsführer des Osterhofener Betriebes Gößwein-Gas und erfährt so einiges von den Sorgen seiner Kundinnen und Kunden: „Bei uns gehen momentan sehr viele Anrufe ein, auch von Menschen, die ihren Gastank erst vor ein paar Wochen aufgefüllt haben.“ Die Angst im Winter kein Gas mehr zu haben, sei groß. „Aber auch irrational“, erzählt Gößwein,„denn wir handeln nicht mit Erd- sondern mit Flüssiggas und von dem ist definitiv genug da.“ Das würde ein Großteil der Menschen jedoch nicht wissen: „Sie hören aus den Nachrichten, dass russisches Gas knapp werden könnte. Sie hören, dass irgendeine Alarmstufe ausgerufen wird. Da ist es nur nachvollziehbar, wenn der normale Bürger ein bisschen Panik bekommt und schaut, wo er bleibt.“

Innerhalb von wenigen Tagen habe der Familienbetrieb die gleiche Menge an Gas verkauft, was sie sonst normalerweise innerhalb von ein paar Wochen tun würden. Die Verantwortung sieht der 30-Jährige hier vor allem bei den Medien. Bei einem Pressetalk am vergangenen Dienstag klärte er über die Unterschiede beim Gas auf. „Die Politik ist aber genauso in der Pflicht wie die Medien“, erzählt Gößwein, „denn wir alsmittelständisches Unternehmen können nur in unserem Rahmen Aufklärung betreiben. Irgendwann aber gelangen wir an einen Punkt, da kommen wir als einzelnes Unternehmennicht weiter.“

Zudem sei es wichtig zu wissen, woher das Gas überhaupt stammt, erklärt Christoph Ernst, Leiter Vertrieb & Marketing bei Gößwein-Gas: „So erhalten beispielsweise bayerische Haushalte gar kein Flüssiggas aus Russland. Das ist gar nicht möglich.“

Flüssiggas ist ein Beiprodukt, welches bei der Raffinierung von Rohöl anfällt. Gößwein-Gas erhält das Flüssiggas über Zügen mit Kesselwägen aus Raffinerien in Ingolstadt und Vohburg, diese wiederum bekommen ihr Erdöl aus Triest. Doch da auch dies nicht unendlich verfügbar sei, müsse man sich laut Stefan Gößwein für die Zukunft rüsten.

Viele Bürger, deren Energieversorgung derzeit mit Erdgas läuft, haben momentan starke Bedenken, was die Versorgungssicherheit betrifft. Nicht wenige erkundigen sich deshalb um eine Umrüstung. “Die Nachfrage steigt”, so Gößwein. Zudem sei es kein großer Aufwand, von Erdgas auf Flüssiggas umzustellen. Laut dem Geschäftsführer fallen neben dem Austausch von Düsen nur kleine Änderungen an: „Zudem ist Flüssiggas der umweltfreundlichste fossile Energieträger, doch auch hier dürfen wir uns nicht einfach nur ausruhen.“

Die momentane Entwicklung gehe in Richtung synthetisches Flüssiggas, so der Geschäftsführer. Nicht nur, aber auch aus Kostengründen, denn die Umstellung sei „überhaupt nicht aufwendig“ und schone definitiv den Geldbeutel eines jeden Einzelnen. Zu diesem Thema ist ebenso der Deutsche Flüssiggasverband sehr aktiv, darunter auch Fritz Gößwein als Vorstand und Stefan Gößwein als Regionalobmann Süddeutschland.

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Kontakt:
Christoph Ernst
Gößwein-Gas
09932 4000 142
c.ernst@goesswein-gas.de

Text und Bilder stellen wir Ihnen für redaktionelle Zwecke zur freien Verfügung.