Was ist Autogas?

 

Autogas ist ein Kohlenwasserstoff. Er ist unter normalen atmosphärischen Bedingungen gasförmig, verflüssigt sich jedoch schon unter relativ geringem Druck. Dieser markanten Eigenschaft verdankt es auch den Namen ‘Flüssiggas’.

Da es in flüssigem Zustand nur einen Bruchteil seines Gasvolumens beansprucht (1:260), läßt es sich in großen Mengen in Tanks lagern und in Kesselwagen, Straßentankwagen und Flaschen an jeden Ort transportieren – also viel Kraftstoff auf kleinstem Raum.

Bei der Entnahme geht das Gas vom flüssigen wieder in den gasförmigen Zustand über und strömt über Druckregler direkt in die Aggregate.

Autogas kostet an der Zapfsäule deutlich weniger als herkömmliche Kraftstoffe. Flüssiggas-betriebene Fahrzeuge belasten unsere Umwelt deutlich geringer.

Woher kommt Flüssiggas?

Als Rohstoff für die Autogas-Gewinnung sind Erdgas, Erdöl und Kohle zu nennen.
Auch bei Weiterverarbeitungsprozessen von Erdölprodukten fallen neben anderen Produkten diese Kohlenwasserstoffe an.

Flüssiggas fällt somit in großen Mengen durch folgende Prozesse an:

  • bei der Rohölverarbeitung
  • in den Raffinierien als Begleitgas
  • bei der Förderung von Erdgas und Erdöl